Du bist auf der Suche nach dem allerbesten Rezept für ein Bierbrot aus dem Brotbackautomaten? Dann bist du hier goldrichtig! Hier findest du ein perfektes und gelingsicheres Brotbackautomatenrezept und mit dem Brotbackautomaten geht das fast alles von allein!
Da reine Hefebrote oft nicht das Aroma entwickeln, das ich mir vorstelle, habe ich mit Bier nachgeholfen. Bierbrote sind immer lecker. Und so kann ich einfach und schnell, mit wenigen Zutaten, ein sehr genussvolles Bierbrot aus dem Brotbackautomaten in knapp 3 Stunden backen.
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- Ein helles blondes = Bierbrot aus dem Brotbackautomaten.
- Rezept für ein Bierbrot aus dem Brotbackautomaten
- Bierbrot aus dem Brotbackautomaten, die Rezeptmenge für 1 kg, 750 g, 500 g.
- Bierbrot mit Baconbutter
- Fragen zum Bierbrot aus dem Brotbackautomaten:
- Fakten und Wissenswertes zum Bier
- Welche Biersorten gibt es?
Ein helles blondes = Bierbrot aus dem Brotbackautomaten.
Bier ersetzt beim Backen tatsächlich das komplette Wasser. Heraus kommt ein Brot mit feinem Bier-Aroma. Daher kommt der Name dieses leckeren Brotes. Welche Sorte an Bier du verwendest, bleibt dir überlassen. Ein Starkbier, ein helles Pils, ein alkoholfreies, ein glutenfreies hier variiert natürlich das Aroma.
Dunklere Biere machen das Brot herber – helle Biere etwas milder.
Aber das Schöne daran ist: Du kannst jede Biersorte verwenden, die du daheim hast oder die du persönlich bevorzugst. Selbst abgestandenes Bier kannst du noch zum Backen verwenden. Experimentiere gerne mit den Biersorten und finde deinen Favoriten.
Backen wir es an! Knethaken einsetzen und los geht’s.
Gebacken habe ich das Bierbrot aus dem Brotbackautomaten im 🛒Unold Modell: BIG*. Hier geht es zum Gerätetest vom ➡️ Unold-Backmeister-BIG) mit dem Programm Nr. 1 »Basic«. Gesamtlaufzeit von 3:05 Stunden, Bräunungsgrad: Mittel.
Das Bierbrotrezept ergibt ein stattliches 1300 g Brot.
Ich schreibe dir aber natürlich auch kleinere Rezeptmengen unter das Rezept, sodass du mit jedem Automaten deine individuelle Brotgröße nachbacken kannst.

Rezept für ein Bierbrot aus dem Brotbackautomaten
Backutensilien
Zutaten
- 650 g Weizenmehl Type550
- 150 g Roggenmehl Type 1150
- 7 g Trockenhefe* (1 Päckchen)
- 18 g Salz (1 EL)
- 500 ml Bier (Sorte nach Wahl)
Anleitung
- Alle Zutaten in die Backform füllen.
- Programm auswählen.
- Start drücken.
- Nach dem Programmende das Brot entnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Video
NÄHRWERTE
Hinweis zum Rezeptumrechner
Die alternativen Rezeptangaben in Klammern, z. B. 1 Päckchen Trockenhefe oder 1 EL Salz, werden bei einer Umrechnung des Rezeptes NICHT berücksichtigt.
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Mein Fazit: richtig knuspriges, gut duftendes Brot. Durch das, dass ich hier ein helles Bier verwendet habe, ist das Brot natürlich bis zu einem gewissen Grad milder. Wenn du es gerne noch kräftiger magst, probier dich einfach mit den Biersorten ein wenig aus. Ich denke, wenn du Bier magst, wirst du dieses Bierbrot aus dem Brotbackautomaten lieben. In diesem Sinne. Backs nach!
Bierbrot aus dem Brotbackautomaten, die Rezeptmenge für 1 kg, 750 g, 500 g.
Rezept für ein 1000 g-Bierbrot aus dem Brotbackautomaten:
500 g Weizenmehl Type 550
110 g Roggenmehl Type 1150
2 TL Trockenhefe 5 g
¾ EL (14 g) Salz
380 ml Bier (Sorte nach Wahl)
Rezept für ein 750 g-Bierbrot aus dem Brotbackautomaten:
380 g Weizenmehl Type 550
90 g Roggenmehl Type 1150
1,5 TL Trockenhefe 4 g
0,5 EL (10 g) Salz
300 ml Bier (Sorte nach Wahl)
Rezept für ein 500 g-Bierbrot aus dem Brotbackautomaten:
250 g Weizenmehl Type 550
60 g Roggenmehl Type 1150
1 TL Trockenhefe 2,5 g
1 1/2 TL (7 g) Salz
200 ml Bier (Sorte nach Wahl)
Bierbrot mit Baconbutter
Um das Rezept Bierbrot aus dem Brotbackautomaten zu erweitern, habe ich dir hier eine leckere, herzhafte Idee. Auch wenn das Brot mit verschiedenen Aufstrichen und Belägen schmeckt, finde ich die Baconbutter das Nonplusultra zu diesem Brot.
Zutaten für die Baconbutter:
- 150 g Baconstreifen
- 150 g weiche, gesalzene Butter
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 0,5 EL Dijon Senf
Baconbutter zubereiten:
- Den Bacon in einer Pfanne, ohne Fett, knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen und vollständig abkühlen lassen.
- Bacon in einen Mixer geben und zerkleinern, bis der Bacon zerfällt. Es soll eine Mischung aus kleinen Stücken und Krümeln entstehen. Butter, Pfeffer und Senf zum Bacon geben und erneut mixen, um alles zu vermengen.
Bierbrot mit der Baconbutter bestreichen und genießen.
Fragen zum Bierbrot aus dem Brotbackautomaten:
Muss man Bier abkochen vor dem Brotbacken?
Wenn der Alkoholgehalt über 5 % liegt, ist es empfehlenswert, das Bier vor dem Backen abzukochen. Ansonsten kann der Alkohol die Fermentierung stören.
Warum Bier im Brotteig verwenden?
Bier macht das Brot aromatisch. Die malzigen Aromen kommen je nach Biersorte richtig gut heraus. Außerdem macht es die Krume dunkler und die Kruste ebenso. Das Brot wird im Allgemeinen einfach sehr viel rustikaler.
Welches Bier soll ich zum Brotbacken verwenden?
Du kannst jedes Bier zum Brotbacken verwenden. Ein Starkbier, ein helles Pils, ein alkoholfreies, ein glutenfreies hier variiert natürlich das Aroma später im fertig gebackenen Brot. Dunklere Biere machen das Brot herber – helle Biere etwas milder.
Wieviel Alkohol hat ein Bierbrot?
Tatsächlich gilt das Bierbrot als alkoholfrei, wenn es einen Gehalt von unter 0,5 % Vol. hat. Darum ist es auch unbedenklich für Schwangere oder Kinder. Doch der Geschmack von Bier und Alkohol bleibt, und darum sollten beispielsweise trockene Alkoholiker und Kinder lieber ein anderes Brot wählen.
Fakten und Wissenswertes zum Bier
Bier ist das meistgetrunkene alkoholische Getränk Deutschlands. Jedes Jahr werden etwa 8 Milliarden Liter Bier in Deutschland getrunken. In Deutschland gibt es über 1.350 Braustätten, die circa 5.000 verschiedene Biere herstellen.
Das Reinheitsgebot:
… legt fest, dass in Deutschland für die Herstellung von Bier nur Malz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden dürfen. Das Reinheitsgebot wurde am 23. April 1516 durch den bayerischen Herzog Wilhelm IV. in Ingolstadt offiziell erlassen und ist die älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Sie gilt noch heute fort und sichert so die Qualität des deutschen Bieres.
Malz:
wird aus Gerste, Weizen, Dinkel oder Roggen gewonnen. In der Mälzerei werden die Getreidekörner durch Zugabe von Wasser zum Keimen gebracht und dann getrocknet.
Hopfen:
gilt als die »Seele des Bieres«. Er verleiht dem Bier seinen herb-bitteren Geschmack, verbessert dessen Haltbarkeit und stabilisiert den Schaum. Das weltweit größte Hopfenanbaugebiet ist die Hallertau in Bayern.
Hefe:
bringt die Würze zum Gären und wandelt den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Durch die Zugabe untergäriger Hefen entstehen untergärige Biere, mit Hilfe obergäriger Hefen entstehen obergärige Biere.
Stammwürze:
bezeichnet den Anteil der aus dem Malz gelösten Stoffe in der noch unvergorenen Würze. Das sind vorwiegend Malzzucker, Eiweiß, Vitamine, Mineralien und Aromastoffe. Bei der Gärung wird daraus mithilfe der Hefe rund ein Drittel Alkohol, ein Drittel Kohlensäure und ein Drittel Restextrakt. Je höher der Stammwürzegehalt, desto stärker also das Bier. Die meisten Biere in Deutschland sind Vollbiere mit einer Stammwürze zwischen 11 und 16 Prozent. Der Alkoholgehalt liegt dann zwischen 4,5 und 5,5 Volumenprozent.
Die Farbe des Bieres:
wird allein durch die Farbe des Malzes bestimmt. Je höher die Temperatur ist, bei der das Malz getrocknet wird, desto dunkler wird es und gibt es die Farbe im Brauprozess an das Bier weiter. Vor der Einführung der Heißluft-Darre 1807 wurde Malz über dem offenen Feuer getrocknet. Die Temperatur war kaum zu beeinflussen, und die Malze waren alle mehr oder weniger dunkel. Eine ausgefeiltere Mälztechnik machte es dann Anfang des 19. Jahrhunderts möglich, die Malzfärbung zu steuern und helleres Bier zu brauen.
Obergärig oder untergärig:
werden Biere gebraut. Dabei kommt es auf die Hefe und die Gärungstemperatur an. Die obergärige Brauweise ist die ältere Methode. Die Gärung erfolgt bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Einzellige Organismen der obergärigen Hefe steigen nach dem Gärprozess nach oben und werden dann abgehoben. Untergärige Hefe benötigt Temperaturen zwischen 4 und 9 Grad Celsius und setzt sich nach der Gärung am Boden des Gärgefäßes ab. Dies war früher nur in Gegenden möglich, die den ganzen Winter über viel Natureis zur Verfügung hatten. Seit der Erfindung der Kältemaschine durch Carl von Linde im Jahr 1873 werden mehr untergärige Biere gebraut.
Die Kalorien im Bier:
Bierkalorien variieren natürlich je nach Sorte, liegen aber meist zwischen 30 und 50 kcal pro 100 ml, wobei Pils bei ca. 42 kcal liegt. Der Hauptgrund für Kalorien ist der Alkohol (ca. 7 kcal/g) und die enthaltenen Kohlenhydrate, daher sind helle, leichtere Biere oft die kalorienärmste Wahl. Bier macht aber allein betrachtet nicht dick und ist auch nicht verantwortlich für den umgangssprachlichen „Bierbauch“.
Welche Biersorten gibt es?
Bier ist nicht gleich Bier. Diese Binsenweisheit ist dir sicherlich bekannt. Und auch beim Backen von diesem Bierbrot aus dem Brotbackautomaten wird dir die Wahl nicht leichtfallen, da jede Biersorte ein anderes Aroma hervorbringt. Bei solch einer Vielzahl an verschiedenen Biersorten fällt es schwer, nicht den Überblick zu verlieren.
Deswegen habe ich für dich ein paar Fakten und das Wichtigste über einige Biersorten hier im Überblick zusammengetragen. Lass dich also inspirieren von der Vielzahl an Bieren für dein Bierbrot aus dem Brotbackautomaten.
Biere lassen sich grundsätzlich in zwei Sorten einteilen: Ales und Lagerbiere . Der Unterschied liegt in der Hefe. Bei Lagerbieren (Saccharomyces pastorianus) sammelt sich die Hefe während der Gärung am Boden des Gärtanks. Lagerbiere sind in der Regel spritzig, klar und erfrischend.
Informationen zu einzelnen Biersorten (Liste nicht vollständig, aber die wichtigsten kurz und knapp erklärt):
Alkoholfreies Bier
Entgegen seinem Namen ist das alkoholfreie Bier nicht zwingend alkoholfrei. Bis zu 0,5 % sind erlaubt, danach gilt das Bier nicht mehr als alkoholfrei. Mit modernen Brauverfahren sind 0,01 % möglich – weniger bislang nicht. Aufgrund des geringen Alkoholgehalts hat dieses Bier keine Auswirkungen auf den Körper. Schwangeren oder auch ehemaligen Alkoholikern wird dennoch davon abgeraten, alkoholfreies Bier zu trinken. Es gibt praktisch keine Grenzen in Bezug auf die Biersorte. Zu kaufen gibt es alkoholfreie Pilsener, Lagerbiere sowie Weizenbiere. Je nach Inhaltsstoffen macht es auch Sinn, alkoholfreie Biere vorher abzukochen.
Altbier
Altbier ist nicht »alt« oder wird über längere Zeit gelagert, sondern bezeichnet eine traditionelle, alte Brauart. Das obergärige, recht dunkle Bier entstand im Nordwesten von Deutschland. Genutzt wird während des Gärprozesses obergärige Altbierhefe. Im Vergleich zu untergärigem Bier erlaubt dies eine höhere Temperatur während dieses Gärprozesses, was bis 1973 ein Vorteil war, da es keine technischen Kühlmöglichkeiten gab. Im Mund schmeckt es etwas herber und leicht nussig, außerdem wirst du einen ausgeprägten Malzcharakter wahrnehmen. Die Bitterkeit kommt durch Hefe- und Hopfenanteil zustande.
Helles/Lager
Beim Lager/Helles handelt es sich um ein helles, klares Bier mit schwacher Hopfenausprägung. Im Vergleich zum Pilsener schmeckt es noch milder, der Alkoholgehalt hält sich in Grenzen. Das Helle ist aufgrund seiner guten Bekömmlichkeit eines der beliebtesten Biere in Deutschland, was aufgrund der Nähe zum Pils nicht verwundern sollte. Ansonsten ist es besonders süffig. Falls es nicht gefiltert wird und daher seinen hellen Look verliert, entsteht stattdessen ein trüberes Kellerbier.
Weißbier/ Weizenbier
Weizen- oder Weißbier wird aus Weizenmalz (über 50 %) unter Mitverwendung von Gerstenmalz hergestellt. Bei der Produktion kommt obergärige Hefe zum Einsatz. Da Weizenbier bei der Lagerung hochgespundet wird, hat es relativ viel Kohlensäure.
Hefeweizen
Das Hefeweizen ist trüb und entsteht durch eine Mischgärung, die teilweise aus Milchsäurebakterien und Hefe besteht.
Pils
Pils ist mit Abstand die beliebteste Biersorte in Deutschland. Sein Anteil am gesamten Bierausstoß liegt bei mehr als 55 Prozent. Es wird untergärig gebraut und ist hopfenbetonter als beispielsweise Lagerbier.
Bockbier
Weihnachtsbock, Fastenstarkbiere, Doppel- und Maibock. Im Winter und Frühling bieten viele Brauer traditionell auch stärkere Spezialitäten an, die sowohl untergärig als auch obergärig hergestellt werden. Das recht schwere, alkoholhaltige Starkbier schmeckt malzig. Allen Stark- oder Bockbieren ist gemein, dass sie einen Stammwürzegehalt von mindestens 16 Prozent aufweisen müssen.
Fruchtbier
Das Fruchtbier ist ein hochvergorenes Bier, bei dem während der Gärung Früchte beigegeben werden. Entsprechend kannst du einen Fruchtgeschmack erwarten, der mal dezent ausfällt und mal etwas deutlicher ist. Die Bitterkeit, die vom Hopfen kommt, tritt hier eher beiläufig auf. Gebraut wird das Fruchtbier überall auf der Welt.
Gemüsebier
Dieses Bier wird auch als Kräuter- oder Gewürzbier bezeichnet. Es wird zubereitet, indem diverse Gewürze zugegeben werden, die nur unterschwellig im Geschmack auftauchen und manchmal äußerst intensiv auffallen. Die Zutaten variieren stark, eine allgemeine Aussage über den Geschmack ist daher nicht möglich. Im Idealfall werden Biere dieser Art vom Gemüsegeschmack begleitet und nicht dominiert.

Ich bin gelernte Bäckerin, Konditorin und Autorin. Seit 2005 veröffentliche ich inspirierende Bücher zum Thema Brotbackautomaten.
Insgesamt begleitet mich der Brotbackautomat schon über 20 Jahre. Somit habe ich den Expertenstatus für Brotbackautomaten erreicht und Du profitierst davon. ✔️
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Toöööö
Super
Lecker
Ein wirklich tolles Rezept! Ich hab Karamalz und zusätzlich 1TL Brotgewürz und Röstzwiebeln hinzugefügt. Karamalz deswegen, weil ich das süße malzige gerne mag. Werde es aber noch mal mit Kellerbier und auch mit Hellen backen „lassen“.