brot als Gesicht geschnitzt mit Kulleraugen

Ich spreche Brot – Brot und Sprache:

Gluten morgen,

ich spreche Brot: als tägliches Brot bezeichnet man etwas, das die Regel ist, eine wiederkehrende, gewohnte Aufgabe. Die „Brotzeit“ ist die Zwischenmahlzeit am Morgen, Mittag oder Abend. Wobei am Abend das traditionelle kalte Essen „Abendbrot“ genannt wird. Arbeiten heißt „Brötchen verdienen“, und oft ist es ein „hartes Brot“, also mühsam. Der „Brötchengeber“ ist der Arbeitgeber, bei dem wir unsere „Brötchen verdienen“ können. Wir hoffen, dass uns niemand „ums Brot bringt“. Wenn sich etwas einfach verkauft, geht die Ware weg wie warme Semmel“. Jemanden den „Brotkorb höher hängen“ bedeutet es ihm schwer zu machen. Eine „brotlose Kunst“ bedeutet, dass sie keinen Gewinn abwirft. Ganz schön „im Teig sitzt“, wer in Schwierigkeiten steckt. Wer „nicht ganz Backen ist“, den halten wir für nicht zurechnungsfähig. „Andere Leute Brot essen wir“, wenn wir unselbstständig sind. „Fremdes Brot“ zu essen ist nicht leicht, aber wir „können mehr als Brot essen“, werden uns nicht die Butter oder Wurst „vom Brot nehmen lassen“. Also um unser Recht oder unsere Ehre kämpfen, denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Brotsprache in Deutschland

„Brötchen, Semmel, Schrippe, Weckle oder Weck(en)“ wie sag ich es richtig.

Die Verkleinerungsform von „Brot“ ist „Brötchen“. Und damit bist du wohl auf der sichersten Seite, wenn du zum Frühstück ein „kleines Brot“ haben möchtest.

Je nach Bundesland und Land wird das Brötchen auf andere Art benannt.

Und was bekomme ich, wenn ich im badisch, alemannischen Brödle bestelle. Dann hast du eine große Chance, „Plätzchen“ zu bekommen. Denn der Begriff steht sowohl für ein Brötchen als auch für Plätzchen.

Wie auch immer du dein Gebäck nennst – Hauptsache es schmeckt 🙂

Ich werde die „Brotsprache“ so einfach wie möglich für dich halten. Kein Bäckerlatein.

Und wenn es nicht vermeidbar ist, erkläre ich die Begriffe, sodass du sie auch verstehst.

Backs-an.

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