Frau mit Muskeln und Backform mit Brot

Nur mit diesem Trick backen Anfänger das ultimative Brot

Schon seit der Steinzeit backen Menschen Brot. Aber – Jetzt nur keine Angst vorm selber Backen! Schließlich liegt uns die alte Kulturtechnik des Brotbackens sozusagen in den Genen.

Brot backen kann jeder. Entdecke den Bäcker in Dir und backs – an! Mit diesem leckeren Anfängerbrot.

Brotbacken ist einfach, aber nur mit einem Brotbackautomaten wirklich schnell und mühelos.

Ob Anfänger oder fortgeschrittene Bäcker, ich gebe Dir hier eine Vielzahl an Tipps und Tricks, für Dein perfektes Brot. Führe Dich durch sämtliche Backprozesse und stehe Dir bei Fragen zur Verfügung.

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Steigere Dich Level für Level zum Selberbäcker

Bevor Du es an-backst, lies bitte noch für ein besseres Verständnis zur Herstellung und den Rezepten, diesen Hinweis:

Einfacher, schneller und stromsparender kannst Du kein Brot backen!

Mit einem modernen Brotbackautomaten*Werbelink ist es einfacher denn je, alle vorstellbaren Brotsorten und Gebäcke ganz bequem zu Hause zu backen. Ohne große Vorkenntnisse, oder viel Arbeit oder großen Zeitaufwand. Du musst nur ein paar Tasten drücken, um den Brotbackprozess zu starten, den Rest erledigt der Automat für Dich.

Brot von Hand zu backen ist recht mühsam und gerade für Einsteiger eine kaum überschaubare, komplexe Wissenschaft. Man benötigt Vorkenntnisse, Erfahrungen zu Knetzeiten, Teiggärung, Temperatur und Geduld. Das überfordert einen zu Beginn ganz schnell– daher mach es Dir ganz einfach und backe Dein erstes Brot mit einem Brotbackautomaten. Backen kann jeder. Was die Automaten alles auf dem Kasten haben, kannst Du in meinem Gerätetest nachlesen.

Warum Brotbacken nicht immer einfach ist?

Manchmal ist es schwer, einem Rezept genau zu folgen und die eigene Kreativität zurückzuhalten. Daraus folgt dann oft als Kommentar: Ich habe statt Roggenmehl – Dinkelmehl verwendet und den Sauerteig durch Backpulver ersetzt. Das kannst Du natürlich so machen ABER dann ist es ein komplett anderes Gebäck und wird nicht so werden wie angegeben.

Klar kannst Du Zutaten austauschen und an Deine Vorlieben anpassen, aber es wird es ein komplett anderes Gebäck.

Es gibt unendlich viele Rezepte und unendlich viele Möglichkeiten. Die Stellschrauben (Mehle, Zeit, Triebmittel, Zutaten etc.) sind endlos. Meine Rezepte sind konkrete Vorschläge und es ist empfehlenswert, für ähnliche Resultate die Vorgaben einzuhalten.

Beachte außerdem, dass jeder Backautomat andere Programmabläufe hat und anders bäckt. Verschiedene Programme = verschiedene Brote. Backst Du das gleiche Rezept mit einem Programm „Normal“, „Vollkorn“ oder „schnell“  oder in einem Gerät von Panasonic, Unold & Co, das sind leider, riesengroße Unterschiede.

Erstes Brot. Brotscheiben im Vergleich mit verschiedenen Backprogrammen eines Brotbackautomaten gebacken.

Gebäcke sind mehr als nur ein Rezept

Fast jeder erinnert sich an ein Gericht, das nur die Oma kochen oder backen konnte.

Jede Familie hat ihr Geheim-Rezept.

Das kann der besondere Käsekuchen sein oder der einzigartige Oma-Rührkuchen. In meinem Fall ist es die Linzertorte. Jeder hat das gleiche Rezept, also immer die gleichen Zutaten, auch die gleichen Mehle, dieselbe Marmelade und Mengenangaben. …

– ich schwöre bei allem, was mir heilig ist – …

Egal, wer die Linzertorte aus unserer Familie backt, sie schmeckt bei jedem etwas anders.

Vielleicht kennst Du das auch. Den beim Backen spielen anscheinend noch viele andere Faktoren eine Rolle: Region, Wetter, Jahreszeit, Luftfeuchtigkeit, Mahlgrad und Qualität des Getreides, Ofen, Temperatur der Zutaten, Teigbearbeitung und natürlich – die Prise oder Handvoll Liebe – Dieses Gefühl kann man übrigens am deutlichsten herausschmecken.

Trotzdem – oder gerade deshalb – solltest Du Verständnis dafür aufbringen, wenn Dein Gebäck mal anders wird als das Rezept-Foto es darstellt. Daher backe DEIN Lieblingsbrot so lange und immer wieder, passe es an DEINE Voraussetzungen an, bis Du zufrieden bist.

Und sollte mal ein Brot nicht ganz so gut gelingen, nicht verzweifeln oder aufgeben, sondern einfach weiterbacken, mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für den Teig und Automaten und wird mit einem großartigen Geschmackserlebnis belohnt.

Manchmal liegt es aber auch an einem Anwenderfehler, warum ein Rezept nicht so funktioniert wie abgebildet. Hier stehe ich Dir mit meinem ganzen Engagement und Wissen zur Verfügung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Deinem ersten selbst gebackenen Brot. Backen kann jeder!

To Do – bevor es endlich losgeht:

  • Du hast die Grundlagen oben gelesen √
  • Dir das passende Modell an Brotbackautomat gekauft √
  • Die Bedienungsanleitung zu Deinem Gerät durchgelesen √
  • Zutaten eingekauft √
  • Die Backform ist gereinigt √

Dann – backs-an! Und folge dem Motto: Backen kann jeder. Entdecke den Bäcker*in dir.

Und Deckel auf …

Backen kann jeder. Blick in einen Brotbackautomaten. Schwarze Backform mit Knethaken.

… hier kommt das ultimative Brot Rezept zu Deinem ersten selbst gebackenen Brot:

Rezept – Anfängerbrot: Weizenbrot

Ein einfacher Klassiker mit Suchtfaktor! Den du mit Sicherheit immer wieder backen wirst, auch als Profi.

Ich habe es gebacken im: Panasonic SD-YR2540, Programm1 „Normal“, Größe L, Bräunung: dunkel, Gesamtzeit: 4:05 Stunden

Folgende Zutaten für ein ca. 800 g Brot benötigst Du dafür:

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 1 Messlöffel, 2,5 g Trockenhefe
  • 5 g (1TL) Zucker
  • 10 g (2TL) Salz
  • 100 g Naturjoghurt 3,5 %
  • 200 g Wasser
  • 30 g Butter, weich

Zusätzlich: Eine Küchenwaage*, Teigschaber*, Topflappen* und ein Kuchengitter*

Jetzt kann es losgehen: Schritt für Schritt, 20 ausführliche Stufen zu Deinem ersten Brot.

  1. Öffne den Deckel Deines Brotbackautomaten und hole die Backform heraus. Entweder musst Du daran ziehen oder gegen den Uhrzeigersinn etwas drehen – bevor Du daran ziehst.
  2. Setze den Knethaken auf den Stift in der Backform und drehe einmal, damit Du Dir sicher sein kannst, dass dieser richtig fest darauf sitzt und trotzdem etwas Spiel hat.
  3. Stell jetzt die Backform auf eine Küchenwaage und wiege die flüssigen Zutaten ein, dann das Mehl und die Trockenhefe. Solltest Dein Gerät über einen Hefespender verfügen, gibst Du dort die Trockenhefe, nachdem die Backform wieder im Gerät sitzt rein.
  4. Zum Einsetzen der Backform gehst Du gerade umgekehrt, wie beim Herausholen vor. Etwas justieren, zielen, um die Mitte der Halterung zu treffen. Entweder reindrücken oder mit dem Uhrzeigersinn eindrehen, bis die Form einrastet.
  5. Deckel schließen.
  6. Jetzt den Stecker einstecken oder falls vorhanden, den ON/Off Schalter betätigen.
  7. Wenn das Gerät eingeschaltet wird, siehst Du auf dem Display eine Anzeige, die Dir die Grundeinstellungen anzeigt. Hier stellst Du gleich die Programmdauer und die Programmnummer, die gewünschte Größe und den Bräunungsgrad ein.
  8. Irgendwo hast Du eine Taste, die durch mehrmaliges drücken, Dir ermöglichst diese Parameter einzustellen.
  9. Stelle zuerst das Programm ein: Vermutlich heißt es „Normal“ oder „Basic“. Du kannst in Deiner Bedienungsanleitung schauen, wie der zeitliche Ablauf der Programme ist. Auch wenn es anderes heißen sollte, schau, dass Du ein Brot-Programm auswählst, das insgesamt ca. 3 bis 4 Stunden geht.
  10. Für das Gewicht bzw. die Größe des Brotes, stellst Du „750 g Brotgewicht“, „Groß“ oder „L“ ein. Je nachdem wie Dein Automat, die Bezeichnung für ein 750 g Brot nennt.
  11. Jetzt noch den Bräunungsgrad einstellen. Hier kannst Du nach Deinen Vorlieben, „hell, mittel oder dunkel“ auswählen.
  12. Dann ist es so weit: Drücke die Starttaste.
  13. Je nach Modell fängt der Automat sofort an zu kneten oder es dauert noch ca. eine halbe Stunde, da er die Zutaten erst vorwärmt, um eine optimale Temperatur zu erreichen.
  14. 5 Minuten, nachdem Dein Automat knetet, öffnest Du den Deckel – nimmst einen Teigschaber und kratzt die Mehlreste in den Ecken der Backform zusammen. Das ist nicht gefährlich, aber Du solltest aufpassen, dass Du nicht an den rotierenden Knethaken kommst und diesen behinderst.
  15. Den Deckel wieder schließen und das Programm einfach ablaufen lassen, bis der Brotbackautomat Dir mit einem Signalton Bescheid gibt: Das Brot ist fertig gebacken.
  16. Drücke die Stopptaste, öffne den Deckel, nimm einen Topflappen und hole die Backform raus. Falls Du das nicht zeitnah machts ist das nicht schlimm, da jeder Automat eine Warmhaltefunktion von 1 Stunde hat. Spätestens dann solltest Du die Backform herausholen.
  17. Schütte die Backform samt Brot, kopfüber auf ein Kuchengitter. Im Idealfall flutscht es von allein raus und er Knethaken bleibt in der Form zurück. Falls nicht, ist das auch keine Tragödie, dann entfernst Du den Knethaken einfach später aus dem Brot.
  18. Drehe das Brot, sodass es auf dem Brotboden steht und las es auskühlen. Allein der Duft lässt jetzt schon Deine Vorfreude steigern. Das ist die härteste Geduldsprobe, aber da musst Du durch.
  19. Die Backform lässt Du auch erst einmal auskühlen, erst dann kannst Du sie reinigen.
  20. Nachdem das Brot vollständig ausgekühlt ist, kommt jetzt Dein Lohn und Stolz, das Brot anzuschneiden und zu genießen.
Anfängerbrot, Kastenbrot aus dem Brotbackautomaten. Hand mit Geschirrtuch und Backform.

Ich freue mich mit Dir und gratuliere zu Deinem ersten selbst gebackenen Brot! Sag’ ich doch: Backen kann jeder!

Jetzt bist Du bestimmt auf den Geschmack gekommen und willst mehr … dann suche Dir ein Brot-Rezept raus und backe es so lange, bis Du zufrieden bist. Dann nimm Dir das Nächste vor.

Falls Du ohne Rezept einfach und schnell gutes Brot backen willst, schau Dir unbedingt meine Backmischungen im Test an.

Die häufigsten Fragen zum Brotbackautomaten habe ich in den F.A.Q beantwortet.

Solltest Du noch Fragen, weitere Ratschläge oder Ergänzungen haben, freue ich mich über Deinen Kommentar!

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